Die häufigsten Unkräuter

Sie finden hier eine Liste der am häufigsten vorkommenden Unkräuter sowie die zur Bekämpfung empfohlenen HERBIZIDE.
Wenn wir mehrere HERBIZIDE empfehlen, sind alle gleich gut geeignet. Diese unterscheiden sich nur durch den Preis und die Wahl bleibt letztlich Ihrer Präferenz überlassen.

BeschreibungWelche HERBIZIDE
Das Acker-Fuchsschwanzgras ist eine einjährige Pflanze und wächst meist winterannuell und büschelig. Die Halme werden 15 bis 80 cm hoch, sind am Grund dicht verzweigt und aufrecht bis gekniet-aufsteigend. Ihre Oberfläche ist stark gerieft, entlang der ganzen Länge rau. Der Halm hat drei bis fünf Knoten. Die Blattscheiden sind rau, die obersten sind leicht aufgeblasen, die untersten sind sehr dünn. Das Blatthäutchen ist ein häutiger Saum von 2 bis 5 mm Länge. Die Blattspreiten sind 4 bis 15 cm lang und 3 bis 8 mm breit. Sie sind flach-ausgebreitet und besonders an der Oberseite und am Rand rau.

Der Acker-Gauchheil ist eine niederliegend kriechende, einjährige, sommerannuelle Pflanze oder eine aufsteigend wachsende, winterannuelle Halbrosettenpflanze. Der scharf vierkantige Stängel ist 5 bis 30 cm lang. Die gegenständigen, sitzenden Laubblätter sind eiförmig und ganzrandig. Er wurzelt bis 40 Zentimeter tief.

Das Acker-Stiefmütterchen ist eine krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist nur bis 20 Zentimetern erreicht. Diese Art ist im Gegensatz zu den meisten anderen Veilchen einjährig sommergrün. Nur selten tauchen auch zweijährige Populationen auf. Die ganze Pflanze ist nur locker kurz behaart. Es bildet keine unterirdischen Ausläufer aus, es kommen z. T. bis 45 Zentimeter tiefe Wurzeln vor.

Die Acker-Schmalwand ist eine unscheinbare, niedrige, einjährige, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von bis 30 Zentimetern erreicht. Die Grundblätter sind rosettig und ihre Sprossachse ist rund. Die Blätter am Grund sind meist gezähnt, die Stängelblätter dagegen meist ganzrandig.

Das Acker-Vergissmeinnicht wächst meist als einjährige Pflanze, es kann auch als überwinternd-einjährige (winterannuell) oder als zweijährige Pflanze wachsen. Es ist krautig und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 40 (selten 60) cm. Die Stängel sind aufsteigend bis aufrecht und oft schon vom Grund an stark verzweigt. Im beblätterten Bereich sind die Stängel abstehend, im unbeblätterten angedrückt behaart. Die Haare sind nicht hakig. Die grundständigen Rosettenblätter sind bis 8 × 1,5 cm groß. Ihre Form ist verkehrt-lanzettlich, dabei allmählich in den Blattstiel verschmälert.

Das Einjährige Bingelkraut wächst als einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 50, meist etwa 30 Zentimetern erreicht. Im Gegensatz zu Euphorbia-Arten hat die Pflanze keinen Milchsaft.[1] Die vollkommen kahlen Pflanzen sind meist auf der ganzen Länge beblättert und verzweigt, wobei die Zweige meist steif nach schräg oben stehen. Der Stängel ist mehr oder weniger vierkantig. Die gesamte Pflanze ist hellgrün bis grasgrün, während das ähnliche Wald-Bingelkraut eher dunkelgrün ist. Die Laubblätter sind schmal eiförmig bis lanzettlich und am Rande stumpf gesägt. Weibliche Pflanzen haben schmalere Laubblätter als die männlichen.


Distel ist in der Botanik kein eindeutiger Name, sondern ein Namensbestandteil bei verschiedenen Arten und Gattungen der Carduoideae, einer Unterfamilie der Korbblütler (Asteraceae).

Das Einjährige Rispengras wächst als einjährige krautige Pflanze und bildet kleine Horste, die mit Wuchshöhen von 5 bis maximal 30 Zentimetern, meist jedoch 10 bis 15 Zentimetern eine vergleichsweise geringe Größe besitzen. Die Halme sind niederliegend und dann mit einigen Knicken an den Halmknoten aufsteigend. An den Knoten (Nodien) können sich Wurzeln ausbilden.

Die hellgrünen bis grünen Laubblätter sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Das weiße Blatthäutchen (Ligula) ist 2 bis 4 Millimeter lang und an Scheide herablaufend.[1] Die einfache Blattspreite ist 2 bis 5 Millimeter breit und besitzt eine kurze, charakteristisch kahnförmige Spitze.


Der Flug-Hafer ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 40 bis 120, selten bis zu 150 Zentimetern erreicht. Die Wurzeln reichen bis 1 Meter tief. Dieses Gras wächst in lockeren Büscheln oder mit einzeln stehenden Halmen.[1] Die kahlen Halme besitzen drei bis fünf Knoten (Nodien).

Die Blattscheiden sind kahl, lediglich die untersten sind häufig zerstreut behaart. Das Blatthäutchen ist ein 3 bis 6 mm langer, häutiger Saum. Die Blattspreiten sind 10 bis 50 cm lang, 4 bis 10 mm breit, flach ausgebreitet, rau sowie am Grund und am Rand kurz behaart.


Beim Franzosenkraut, eine Galinsoga-Arten handelt es sich um oft nur kleine, einjährige krautige Pflanzen, die je nach Art Wuchshöhen von 2 bis 62 Zentimetern erreichen. Die gegenständig am Stängel verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach. Die Blattränder sind glatt bis gesägt. Blattoberflächen sind unterschiedlich intensiv behaart.

Beim Hederich auch Acker-Rettich handelt es sich um eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 60 Zentimetern erreicht. Die Wurzeln sind nicht, wie es bei anderen Rettich-Arten der Fall ist, fleischig verdickt. Die Stängel wachsen meist aufrecht, manchmal auch aufsteigend.

Die Laubblätter sind im Umriss oval bis eiförmig, aber leierförmig fiederschnittig, wobei der Endabschnitt deutlich größer ist als die Seitenabschnitte. Die unteren Laubblätter, insbesondere die Grundblätter sind gestielt, die oberen Stängelblätter dagegen eher sitzend und ungeteilt.


Bei der Hühnerhirse handelt es sich um eine einjährige krautige Pflanze, die normalerweise Wuchshöhen zwischen 30 und 100 cm, unter günstigen Umständen und in hohem Bewuchs von bis zu 2 m erreicht. Von einer oft stark verzweigten Basis gehen mehrere steife Halme zunächst mehr oder weniger waagerecht, dann immer steiler aufsteigend, ab. Die Laubblätter sind in Blattscheide und Blattspreite gegliedert. Die Blattscheiden sind in diesem Bereich deutlich abgeflacht. Die Blattspreite ist 1 bis 2 cm breit.

Hirtentäschel (Capsella), auch Hirtentäschelkraut genannt, bildet eine Pflanzengattung in der Familie der Kreuzblütengewächse (Brassicaceae). Die Capsella-Arten wachsen als ein- bis zweijährige krautige Pflanzen. Die oberirdischen Pflanzenteile sind meist flaumig behaart mit sitzenden, gegabelten oder Sternhaaren (Trichome). Die aufrechten bis aufsteigenden Stängel können verzweigt sein. Die Laubblätter stehen in grundständigen Rosetten oder am Stängel wechselständig verteilt.

Die Hundspetersilie (Aethusa cynapium) ist die einzige Art der Pflanzengattung Aethusa innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae). Dieses stark giftige Acker- und Weideunkraut ist in Europa und Westasien beheimatet. Die Hundspetersilie wächst als ein- bis zweijährige krautige Pflanze und erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 100 Zentimetern. Sie wurzelt bis 60 Zentimeter tief. Die Stängel sind rund, aber leicht kantig, oft weinrot überlaufen sowie bläulich bereift.

Die Kamillen (Matricaria) bilden eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Matricaria-Arten wachsen als einjährige krautige Pflanzen und erreichen je nach Art und Standort Wuchshöhen von meist 10 bis 25 (1 bis 80) Zentimeter. Sie bilden Pfahlwurzeln. Die Pflanzenteile sind oft aromatisch. Je Exemplar werden ein bis mehr als zehn meist selbständig aufrechte oder aufsteigende, selten liegende, kahle bis spärlich behaarte Stängel gebildet, die verzweigt sein können.

Die Große Brennnessel ist eine zweihäusige ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 300 Zentimeter erreicht. Sie wurzelt bis 70 Zentimeter tief. Der aufrechte, unverzweigte oder verzweigte Stängel ist stark kantig und hat einen Durchmesser von 3 bis 5 Millimeter. Über ihr kräftiges Rhizom bildet sie Ausläufer und kann so zu großen Horsten heranwuchern. Blätter und Stängel sind mit kieselsäureverstärkten Brennhaaren bewehrt. Daneben sind zusätzlich kurze, graue Borstenhaare zu finden sowie kleine vierzellige Drüsenhaare, oft mit runden Perldrüsen an der Basis.

Das Kletten-Labkraut ist eine einjährige krautige Pflanze, deren niederliegende oder – häufiger – klimmend aufsteigende Stängel sind meist 50 bis 150 (15 bis 300) Zentimeter lang und wenig verzweigt. An den Knoten sind sie behaart. Die vierkantigen Stängel besitzen an den Kanten rückwärts gerichtete Stachelborsten.

Die Blätter stehen zu sechst bis neunt in Quirlen. Die einadrigen Blätter sind bei einer Länge von 12 bis 60 Millimeter sowie einer Breite von 3 bis 8 Millimetern lanzettlich bis elliptisch. An der Blattoberseite sind spitzenwärts gerichtete Borsten und am Blattrand rückwärts gerichtete Stacheln vorhanden. Die Blattspitze trägt eine Stachelspitze.

Das Wurzelsystem ist – charakteristisch für einjährige Pflanzen – nur schwach ausgebildet. Die Wurzeln reichen bis 35 Zentimeter tief.[


Die Knöteriche (Persicaria) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae). Die etwa 100 Arten sind in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel verbreitet. Die Persicaria-Arten wachsen als einjährige, seltener ausdauernde krautige Pflanzen. Die selbständig aufrechten bis niederliegenden Stängel sind krautig, manchmal auch verholzt. Die wechselständigen Laubblätter können gestielt oder ungestielt sein. Die einfachen Blattspreiten sind schmal, linear-lanzettlich bis elliptisch-eiförmig. Die Blattränder sind meist glatt, selten gelappt. Meist haben sie keine Drüsen, nur selten sind sie drüsig punktiert. Die Tuten (Ochreae) sind röhrenförmig, häutig, an der Öffnung gewimpert, seltener ungewimpert.

Greiskraut-Arten sind meist ein- oder zweijährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, einige Arten sind sukkulente Pflanzen, einige Arten verholzen und wachsen als immergrüne Halbsträucher, Sträucher oder Kletterpflanzen. Sie erreichen je nach Art Wuchshöhen von 5 bis 100, bis zu über 250 Zentimetern. Manche Arten bilden Rhizome.

Die wechselständigen Laubblätter sind gestielt oder sitzend. Die Blattspreite kann ganz unterschiedlich geformt sein von fadenförmig über lanzettlich bis eiförmig und von gelappt bis gefiedert. Der Blattrand kann glatt, gezähnt oder gesägt sein.


Kriechender-Hahnenfuß, die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von 10 bis 50 cm. Durch die Bildung von kriechenden Ausläufern, die sich an den Knoten (an der Blattbasis) bewurzeln können, erhielt er seinen Namen. Die Blütezeit reicht von Mai bis August.

Die Laubblätter sind dreizählig gefiedert, die Blättchen dreispaltig oder gelappt und unregelmäßig gezähnt. Die goldgelb glänzenden Blüten haben einen Durchmesser von 2 bis 3 cm und entspringen einzeln den Blattachseln. Die Blütenhülle besteht aus gelb gefärbten Nektarblättern und aufrechten, den Nektarblättern anliegenden Kelchblättern. Es werden einsamige Nussfrüchte gebildet.

Innerhalb der Art findet man viele Exemplare, die sich im Blattzuschnitt, in der Blütengröße und in der Stärke der Behaarung voneinander unterscheiden. Es ist aber nicht möglich, anhand dieser Merkmale Sippen niedriger Rangstufe gegeneinander abzugrenzen oder sie mit bestimmten Standorten zu korrelieren.


Die Kröten-Binse
Im Frühjahr keimendes, einjährige Samenpflanze, die auf allen Böden, die unter Staunässe leiden, auftritt. Liebt insbesondere verdichtete Böden und ist häufig in Fahrgassen zu beobachten.
Hauptsächliches Vorkommen Getreide, Obstbau.


Schwer bekämpfbar, wenn überhaupt nur mit


Aufwandmenge: 3.75 l/ha
Die Melden-Arten sind einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, seltener auch Halbsträucher oder Sträucher. Oft sind die Pflanzen behaart mit Blasenhaaren, die zusammenfallen und die Oberfläche bemehlt oder silbrig wirken lassen, seltener kommen auch verlängerte Haare (Trichome) vor.

Die sitzenden oder gestielten Laubblätter sind meist wechselständig, selten gegenständig am Stängel angeordnet. Sie werden oft spät abgeworfen oder überdauern. Ihre flache, oft etwas fleischige Blattspreite ist gezähnt, gelappt oder seltener ganzrandig. Die Form der Blattspreite ist sehr variabel, selbst an ein und derselben Pflanze.


Beim Persischen Ehrenpreis handelt es sich um eine einjährige oder einjährig überwinternde krautige Pflanze. Es handelt sich um eine relativ kräftige Pflanze, die auf dem Boden niederliegend bis aufsteigend wächst, jedoch an ihrem Stängel nicht wurzelt. Die Stängel erreichen Längen von 10 bis 40 Zentimetern.

Im unteren Bereich des Stängels sind die Laubblätter gegenständig, im oberen Bereich wechselständig angeordnet. Die einfachen Blattspreiten sind grob gekerbt, mit einem herzförmigen Grund, und sind stark netznervig.


Die Kriech-Quecke ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 50 bis 120 (150) Zentimeter erreicht, wobei insbesondere sterile Triebe sehr hochwüchsig sind. Die Pflanzen bilden Horste oder, mit Hilfe von kriechenden Ausläufern, große Flecken. Die Halme sind kahl, aufrecht oder unten gebogen und weisen drei bis fünf Knoten auf. Die schlaffen Laubblätter sind grün und dabei abwischbar blau bereift. Ihre einfachen Spreiten sind 6 bis 30 Zentimeter lang, 3 bis 5, selten bis zu 10 Millimeter breit, sind flach gerippt, oberseits rau und haben am Grund bewimperte, stängelumfassende Öhrchen. Das Blatthäutchen ist weniger als 1 Millimeter lang und häutig.

Der Schwarze Nachtschatten ist eine einjährige, krautige Pflanze, die meist bis zu 70 cm hoch werden kann und niederliegend bis aufrecht wächst. Die Oberfläche aller Pflanzenteile kann schwach bis filzig behaart sein, die Trichome sind einfache, mehrzellige Haare mit drüsigen oder nichtdrüsigen Köpfen. Die Stängel verholzen auch an der Basis nicht, sind nicht oder nur wenig kantig, oftmals schwärzlich überlaufen. Die auffallend dunkelgrün gefärbten Laubblätter sind zwischen 2,5 und 7,0 cm lang und zwischen 2,0 und 4,5 cm – selten auch bis 6,0 cm – breit. Sie sind eiförmig, eiförmig-lanzettlich, eiförmig-rhombisch oder lanzettlich geformt, der Blattrand ist ganzrandig bis geschwungen gezähnt. Sie stehen an 2 bis 5 cm langen, drehrunden Blattstielen

Storchschnäbel - umgangssprachlich auch Geranien, dieser in der Umgangssprache und im allgemeinen Handel gebräuchliche Begriff ist botanisch allerdings nicht korrekt ist. Denn Geranien (Geranium) und Pelargonien (Pelargonium) sind innerhalb der Storchschnabelgewächse zwei verschiedene Gattungen, die allerdings eng verwandt sind. Die meisten Storchschnabelarten bevorzugen basen- und stickstoffsalzreiche Lehmböden. Sie besiedeln häufig Ödlandflächen, Hackfruchtäcker, lückige Gebüsche und Rodungsflächen. Innerhalb dieses Standortspektrums zeigen die einheimischen Storchschnäbel artspezifische Anpassungen.

Die Gewöhnliche Vogelmiere ist eine einjährige krautige Pflanze. Ihre niederliegenden 3 bis 40 cm langen Stängel bilden oft kleinere Rasenteppiche aus. Der Querschnitt des einreihig behaarten Stängels ist rund. Die Laubblätter sind eiförmig und spitz. Die im unteren Stängelbereich wachsenden Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen dem Stängel direkt an.

Weidenröschen - Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen oder selten als Halbsträucher. Es werden Ausläufer oder Turione (unterirdische kugelige Knospen mit fleischigen Schuppen) gebildet. Die oberirdischen Pflanzenteile sind dicht behaart bis kahl. Die aufrechten bis niederliegenden Stängel sind behaart oder kahl, oft mit Linien aus Trichomen, die von den Blattstielen aus am Stängel herablaufen.

Der Weiße Gänsefuß ist eine einjährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen zwischen 10 und 150 (selten bis 300) cm erreicht und bis zu 1 Meter tief wurzelt. Der meist aufrechte Stängel ist gelblich grün, grün gestreift, vor allem im Herbst auch rötlich überlaufen oder mit roten Flecken in den Blattachseln und ist besonders im Blütenstand stark durch Blasenhaare mehlig bestäubt. Er ist oft stark verzweigt, im unteren Teil mit bogig aufsteigenden, im oberen Teil mit aufrechten Seitenzweigen. Die wechselständigen Laubblätter sind 1 bis 2,5 cm lang gestielt. Die unterseits bemehlte, oberseits meist kahle Blattspreite mit einer Länge von 2 bis 6 (bis 10) cm und einer Breite bis 5 cm ist sehr vielgestaltig: meist rhombisch-eiförmig bis breit lanzettlich, manchmal schwach dreilappig, länger als breit, mit keilförmiger Basis. Der Blattrand ist meist unregelmäßig bogig gezähnt, schwach gesägt oder auch ganzrandig. Die oberen Blätter sind lanzettlich und meist ganzrandig.

Hier extrem wirksam nur 1.5 l/ha

Der Gemeine Windhalm wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimetern. Die Halme sind aufrecht. Der Gemeine Windhalm wächst vor allem als „Unkraut“ in Getreidefeldern, insbesondere im Roggen. Er gedeiht am besten in kalkfreien Böden und kann daher durch Kalkung zurückgedrängt werden. Auf von Natur aus kalkhaltigen Böden ist der Windhalm ein Indikator für die Entkalkung des Ackerbodens. Der Gemeine Windhalm findet sich auch auf Ruderalflächen und an Wegrändern, von wo aus er immer wieder auf die Äcker vordringen kann.